Wintergarten Planung und Kosten 

Der Traum vom Wintergarten?

Gut geplant ist schon halb gebaut: die Planung eines Wintergartens ist das A und O. Ersparen Sie sich Ärger und versteckte Kosten, indem Sie Ihren Wintergarten im Vorhinein gründlich planen. Zu Bedenken sind u.a. der richtigen Standort, die Materialien, bis hin zu Größe, Beschattung und Genehmigungen

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Wintergarten planen & Kosten

Ein Wintergarten ist eine einmalige Investition. Die durchdachte und sorgfältige Planung eines Wintergartens ist daher von großer Bedeutung. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, muss beim Planen sowie beim Bauen, einiges beachtet werden. Alleine bei der Gestaltung eines Wintergartens bieten sich unzählige Möglichkeiten an und reichen von verschiedenen Formen und Größen bis hin zu den unterschiedlichsten Materialien und Zuschnitte. Sie können wählen zwischen Standardmaße, komplexe Konstruktionen oder verwinkelte Terrassen. Um Ihnen die Planung zu vereinfachen und Sie ein Schritt Näher zum Traum eines Wintergartens zu bringen, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Aspekte kurz und knapp zusammengefasst.

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Gute Planung erspart Ärger

Kuschlige Lesestunden wenn es schneit, unterhaltsame Gespräche während es regnet, lichtüberflutete und gemütliche Atmosphäre an einem lauen Sommerabend. Ein Wintergarten ist ein Stück Natur in Ihrem Zuhause. In einem Wintergarten können Sie verweilen und sich wie draußen fühlen, egal ob es schneit, stürmt oder regnet. Aber nicht nur das: wenn der Wintergarten fachgerecht an Ihr Haus angebaut ist, wirkt dieser wie ein Wärmepuffer. Er hilft Ihnen zusätzlich teure Heizwärme zu sparen.

Nachdem Sie sich sicher sind, welche Bedürfnisse und Wünsche der Wintergarten erfüllen soll, stehen erst die Fragen wie der richtige Standort, Materialien, Beleuchtung und Heizungssysteme am Programm. Auch die richtige Einrichtung des Wintergartens ist von Bedeutung und muss ebenfalls in die Planung einbezogen werden.

Die Himmelsrichtung beeinflusst die Nutzug 

Wenn Sie einen neuen Wintergarten planen, spielt die Himmelsausrichtung eine wesentliche Rolle. Denn sie entscheidet über die Sonneneinstrahlung und damit über die Temperatur und die Lichtverhältnisse. Lesen Sie hier mit dem kleinen Kompass, wie Sie die optimale Himmelsausrichtung für Ihre Anforderungen feststellen können.

Ausrichtung nach Norden

Ein Wintergarten im Norden ist im Sommer ein angenehm klimatisierter Ort für Leben sowie Arbeiten, da es sich anbietet daraus eventuell einen Büro- oder Arbeitsraum zu machen. Ein Wintergarten Richtung Norden könnte beispielsweise auch der perfekte Platz für Ihren Vierbeiner sein, da er sich nicht übermäßig aufheizt und aber dennoch den ganzen Tag über ein angenehmes Licht bietet. Genauso bevorzugen bestimmte Pflanzen das indirekte Licht. Für die Winternutzung empfiehlt sich eine stärkere Wärmedämmung, beispielsweise aus einem Dreifach-Wärmedämmglas.

Ausrichtung nach Osten

Wenn der Wintergarten in Richtung Osten liegt, wird dieser vorwiegend am Morgen durch die Sonne beschienen und lädt zum Frühstück ein. Die dabei gewonnene Wärme kann bei guter Isolierung den ganzen Tag über genutzt werden. Für die restliche Zeit, auch an heißen Sommertagen, bleibt der Wintergarten ein kühles Plätzchen. Für ein angenehmes Klima an kühlen Wintertagen sollte daher eine Wärmequelle zur Verfügung stehen. Pflanzen, welche viel Licht benötigen, aber direkte Sonneneinstrahlung nicht gut vertragen, sind hier am besten aufgehoben.

Ausrichtung nach Süden

Ein Wintergarten mit Südausrichtung ist am stärksten der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Das bedeutet, dass dieser viel Sonnenenergie aufnehmen kann und daher ein echter Kostensparer ist. Bereits wenig Sonne in der Übergangszeit oder im Winter reicht schon aus, um im Inneren des Wintergartens angenehme Temperaturen zu erreichen, ohne dafür im größeren Umfang heizen zu müssen. Im Winter ist dies daher sehr vorteilhaft, im Sommer kann es allerdings sehr heiß werden. Um Überhitzungen und ungute Temperaturen zu vermeiden, sollten Sie daher unbedingt Belüftungs- und Beschattungssysteme (am besten automatische Lösungen) einbauen. Auch die richtig dimensionierte Lüftung ist das A und O.

Ausrichtung nach Westen

Das Beste am Westen ist die Nachmittags- und Abendsonne. Ein nach Westen gerichteter Wintergarten bleibt tagsüber schön kühl und Sie können noch die letzten Sonnenstrahlen genießen oder zum Beispiel Familienfeiern unter dem „freien“ Himmel des Wintergarten bis spät in die Nacht fortgesetzt werden. Da es jedoch nur eine geringe solare Energiegewinnung gibt, ist auch bei der Westausrichtung eine Wärmequelle sinnvoll.

Diese Fragen können Ihnen weiterhelfen
  • Verwenden Sie den Wintergarten als Gewächshaus für tropische Pflanzen oder als Überwinterung für Pflanzen?
  • Soll er als Wohnraumerweiterung, beispielsweise als Esszimmer oder lichtdurchfluteter Anbau ans Wohnzimmer, dienen?
  • Wollen Sie den Wintergarten nur als Verlängerung des Sommers oder ganzjährig nutzen?
  • Soll es eine Wohlfühl-Ecke für Ihren Vierbeiner geben?
  • Welcher Platz ist vorgesehen für den Wintergarten? Welche Himmelsrichtungen stehen Ihnen zur Verfügung?
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Was kostet ein Wintergarten?

Wie bereits erwähnt und erläutert, bietet die Gestaltung von Wintergärten schier unendliche Möglichkeiten. Aufgrund dieser Vielfalt ist es auch nicht möglich, pauschal eine Antwort auf die Frage zu finden, was ein Wintergarten kostet. Sie können im Internet zwar sogenannte „Anlehngewächshäuser“ bereits schon für wenige tausend Euro finden. Aber Sie müssen bedenken, dass ein Wintergarten ein Anbau an das Eigenheim ist, welches im besten Falle über Jahrzehnte hinweg Bestand haben und Freude bieten soll. Wenn der Wintergarten optimal auf das Gebäude abgestimmt ist, einen architektonischen Reiz bietet und auf diese Weise auch den Immobilienwert nachhaltig steigert, zahlen sich etwas höhere Investitionskosten daher schon aus. Besonders wenn man die Heizkostenersparnis mit einberechnet. 😉

Der Bundesverband Wintergarten e.V. nennt für einen Wohnwintergarten aus Aluminium in der einfachsten Ausführung einen Preis von mindestens 1.500 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter Grundfläche. In diesem Preis wurden auch die notwendigen weiteren Kosten für Fundament, Heizung etc. mit einkalkuliert.

Nach dieser Rechnung würde daher ein Wintergarten mit 20 Quadratmetern Grundfläche um die 30.000 bis 40.000€ kosten, wobei nach oben hin keinerlei Grenzen gesetzt sind und man auch die Zusatzkosten nicht aus dem Auge verlieren darf.

Zusatzarbeiten beachten!
  • Ein Wohnwintergarten benötigt ein richtiges Fundament, das fachgerecht gebaut und gedämmt sein muss.
  • Ebenfalls beim beheizten Wintergarten ist zu beachten, dass er mit Wärme versorgt werden muss. Wenn dazu die bestehende Heizungsanlage nicht ausreicht, zieht das möglicherweise eine größere Investition in die Erneuerung der Anlagentechnik nach sich.
  • Ebenso nicht zu unterschätzen sind die Verwaltungsgebühren, welche durch Bauantrag und die Einmessung des Anbauen entstehen könnten.
  • Die späteren Betriebskosten nicht vergessen!  Beheizung und Belüftung benötigen Energie, die bezahlt werden muss. Hinzu kommt die erhöhte Versicherungsprämie, die künftig anfällt.
  • Wenn Sie schon eine große Investition tätigen, planen Sie Dinge wie Beschattung, Fliegengitter, Katzen-/Hundetüre,… gleich mit ein. Der nachträgliche Einbau kostet meist beträchtlich mehr, als diese Dinge sofort zu berücksichtigen.

Wenn Sie einen Wintergarten bauen lassen, stellen Sie sicher, dass Ihnen eine Checkliste gemacht wird, in der alle zu erwartenden Kosten aufgeführt werden. Genauso sollten Sie ein Budget festlegen, welches sie maximal bereit sind, für den Wintergarten auszugeben. Der zu beauftragende Fachbetrieb kann dann sein Angebot entsprechend auf das zur Verfügung stehende Budget von Ihnen anpassen.

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Wintergarten: Wohlfühloase für Tiere

Ein Wintergarten ist nicht nur für Mensch etwas ganz besonderes, sondern auch für Ihr Haustier. Platzieren Sie den Wintergarten in Himmelsrichtung Westen, Osten oder Norden kann Ihr Vierbeiner ihn meist als angenehm klimatisierten Rückzugsort verwenden. Sie können den Wintergarten mit Kratzbaum, Hundekörbchen, Kuschelecken und Co. ausstatten. Außerdem bietet sich die Möglichkeit an, einen 100% luftdichten und wärmedämmenden Aus- und Eingang für Ihre Fellnase einzubauen. 

Die luftdichte petWALK Tiertüre im Glas

Bis zum heutigen Tag waren viele Tierliebhaber gezwungen ihrem Gebäude eine massive Schwachstelle in der Dämmerung zuzufügen, wenn Sie ihren vierbeinigen Lieblingen den ungehinderten Zugang in den Garten ermöglichen wollten. Eine herkömmliche Tierklappe aus Hartplastik besitzt nämlich keinerlei Dämmeigenschaften und stellt physikalisch eigentlich ein Loch in Ihrem Haus, eine sogenannte Kälte- oder Wärmebrücke, dar. petWALK Tiertüren besitzen mit einem U-Wert von weniger als 0,7 W/m² in der Passivhausvariante dieselben Wärmedämmeigenschaften wie Passivhausfenster. Sie stellen so keinen Schwachpunkt in der Wärmedämmung dar. Die Energiekosten für Ihr Eigenheim können Sie durch den Einbau der petWALK Tiertüre anstelle einer herkömmlichen Tierklappe um mehr als 500 kwh pro Jahr senken.

Um also auch Ihrem Vierbeiner mit der Hauserweiterung eine Freude machen zu können, bietet es sich an, eine petWALK Tiertüre ins Glas einbauen zu lassen. Die petWALK Tiertüre ist am einfachsten in eine zwei- oder dreifach Isolierglasscheibe zu montieren. Dazu benötigt man lediglich eine Scheibe mit der entsprechenden Öffnung. Diese erhalten Sie von Ihrem Fensterbauunternehmen oder jedem Glaserbetrieb. Danach wird die Tiertüre einfach montiert und ist bereit für die Nutzung. Eine umlaufende Dichtung an beiden Rahmen sorgt dabei für einen luft- und wasserdichten Anschluss. Also perfekte Voraussetzungen für einen perfekt isolierten Wintergarten!

Sagen Sie "Hallo" zur neuen Freiheit!

Nie wieder unzählige Male den Hund oder die Katze rein und raus lassen. Sie sind der neuen unabhängigen Freiheit Ihres Vierbeiners nur ein paar Klicks entfernt! Genießen Sie eine bislang ungeahnte Lebensqualität und gönnen Sie sich einen unsichtbaren Butler, der Ihre Tiere erkennt und ihnen automatisch die Türe öffnet. Konfigurieren Sie sich jetzt in wenigen Schritte Ihre individuelle petWALK Katzen oder Hundetüre!

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Die perfekte Größe

Um sich nicht eingeengt zu fühlen und eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, empfiehlt es sich den Wintergarten so groß zu planen, dass Sie darin genug Bewegungsfreiheit haben. Prinzipiell hängt die Größe natürlich von der geplanten Nutzung ab. Ein Mindestmaß von 12 bis 15m² lohnt sich allerdings schon. Außerdem sollte die Größe des angebauten Wintergartens in einem angemessenen Verhältnis zu Größe des gesamten restlichen Hauses stehen. Beachten Sie auch, dass die Größe natürlich auch von Ihrem geplanten Budget abhängt. Je größer, desto teurer! 

Diese Fragen können Ihnen weiterhelfen:
  • Welche Fläche können Sie überhaupt verbauen?
  • Welche Möbel möchten Sie in den Wintergarten stellen? 
  • Passen z.B. auch Kratzbaum oder Hundekörbchen schön hinein?
  • Wie groß sind die Pflanzen, die Sie zum Überwintern im Wintergarten lassen?
  • Haben Sie genug Budget für die geplante Größe?
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Wintergarten als Pflanzenparadies

Wenn Sie den Wintergarten als Überwinterungsort nutzen möchten oder diesen einfach in ein Pflanzenparadies verwandeln möchten, sind neben der richtigen Pflanzenauswahl natürlich auch noch andere Eigenschaften zu berücksichtigen. Neben den Materialien gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie man einen Wintergarten bauen kann, die das Wachstum von Pflanzen ganz unterschiedlich beeinflussen. Denken Sie auch an Ihren Vierbeiner! Viele Pflanzen sind giftig für Hunde und Katzen. Tulpengewächse (Narzisse, Korkus, Tulpe), Rhododendron, Eisenhut, Oleander, Engelstrompete, etc. sind nur eine kleine Auswahl an Pflanzen, die Ihrem Haustier nicht gut tun.

Pflanzen für ganzjährig nutzbaren Wintergarten

In einem temperierten Wintergarten können selbst tropische Pflanzen ihren Platz finden. Sogar im Winter, da dann eher mildere Temperaturen herrschen, gedeihen Hibiskus, Kakteen, Dracena, Elefantenohr und viele weitere Zimmerpflanzen.

Sommergärten oder kalte Wintergärten

Sommergärten oder kalte Wintergärten werden meist im Sommer, oder in der Übergangszeit zum Winter genutzt. Diese Art von Wintergärten werden im Winter nicht beheizt und nur mit schlanken nicht thermisch getrennten Aluminiumprofilen hergestellt. Die Gläser welche zum Einsatz kommen sind 1-fach Sicherheitsverglasungen. Durch die schnelle Erwärmung dieses Wintergartens wird die Gartensaison somit um einige Monate verlängert. Pflanzen, denen auch klimatische Unterschiede nichts ausmachen, fühlen sich in einem Kaltwintergarten besonders wohl.

Diese Fragen können Ihnen weiterhelfen:
  • Wollen Sie Pflanzen in Ihrem Wintergarten zum Erblühen bringen?
  • Wollen Sie überhaupt Pflanzen in Ihrer Planung berücksichtigen?
  • Sind Sie ein Fan von mediterranen Pflanzenarten (Oleander, Zypressen, Lavendel, Olivenbäume)? Dann ist ein Sommergarten vielleicht eher was für Sie.
  • Sie möchten für Ihre tropischen Pflanzen einen lichtdurchfluteten Ort schaffen? Dann ist ein ganzjährig temperierte Wintergarten das Richtige für Sie.
  • Planen Sie Ihr Haustier mit ein. Viele Pflanzen sind gefährlich für Hunde und Katzen.
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Die Qual der Wahl: Wintergarten Materialien

Ob Holz, Aluminium oder Kunststoff – es gibt eine Vielzahl an Materialien. Wichtig ist, dass diese auch den statischen Anforderungen und der Schneebelastung gerecht werden. Die häufigste Art ist die Kombination aus Glas und Aluminium. Ebenfalls ein gern gewähltes Wintergartensystem ist Holz mit einer Aluminiumschale im Außenbereich. Bei einem Kunststoff-Wintergarten werden die Dachkonstruktion und die Ecksteher aus Aluminium gefertigt. Die Seitenwände/-elemente werden dann als Kunststoff oder Kunststoff-Aluminium Elemente ausgeführt. Der Vorteil von Kunststoff-Elementen ist die thermisch gute Isolierung und auch die Möglichkeit, hochwärmedämmende Isolierverglasungen einzubauen.

Holz Wintergarten 

Ein Holz- Wintergarten ist für Sie geeignet, wenn Sie einen natürlich nachwachsenden Baustoff suchen. Die meisten Hersteller verwenden ausschließlich Brettschichtholz, welches aus dünnen Brettern zusammengeleimt wird. Die Vorteile sind, dass sich das Profil nicht verziehen oder verdrehen lassen, sondern höheren Lasten Stand halten. Außerdem dämmt Holz die Wärme besser als jedes andere Material. Holz hat eine warme Oberflächentemperatur und hat dank der Holzmaserung eine haptisch angenehme Wahrnehmung. Da es auch ein wandelbarer Rohstoff ist, können die Hölzer mit verschiedenen Lasuren und Ölen perfekt dem gewünschten Einrichtungsstil im Wintergarten angepasst werden.

Aber auch ein Holz Wintergarten hat seine Nachteile. Die meisten Arten sind nicht sehr witterungsbeständig und brauchen insbesondere im Außenbereich regelmäßig einen neuen Schutzanstrich. Für einen ausreichenden Schutz gegen Verwitterung kann der Holzwintergarten auf der Außenseite mit einer Aluminiumschale verkleidet werden. Diese hält Regen, Sonne und Schnee vom Holz ab und sorgt so für lange Freude mit seinem Wintergarten.

Weiters eignet sich Holz besonders für einen Pflanzenreichen Wintergarten nicht unbedingt. Holz verbreitet zwar wie schon erwähnt eine sehr wohnliche Atmosphäre, aber um die gleiche Stabilität wie Stahl- oder Aluminium Bauweisen zu erreichen, benötigt man selbst bei Verwendung von hartem Tropenholz eine deutlich massivere Konstruktion.

Aluminium

Aluminium ist ein robustes Material und in vielen verschiedenen Dimensionen ausführbar. Gut eignet sich dieses Material für thermisch nicht getrennte Wintergärten oder ganzjährige Wohnwintergärten. Es ermöglicht filigrane Wintergärten  mit großen Glasflächen, da das Metall leicht und stabil ist. Wählen Sie Aluminium, sparen Sie sich den Schutzanstrich, da es nicht rostet. Aluminium Wintergartenprofile können in verschiedenen Farben pulverbeschichtet werden, genauso wie es möglich ist hochwärmedämmende 3-fache Wärmeschutzverglasungen zu verbauen. Die meisten Hersteller bieten vorgefertigte Bauteile an, welche leicht und schnell zu verarbeiten sind.

Besonders bewährt haben sich Verbundbauweisen aus Holz und Aluminium. Hierbei wird die tragende Holzkonstruktion außen mit hinterlüfteten Aluminiumblenden abgedeckt. Außerdem gibt es auch Scheibenhalterungen aus Aluminium, welche auf innenliegende Holzträger geschraubt werden.

Verglasung

Die Verglasung im Wintergarten bewirkt den sogenannten Treibhaus-Effekt. Das eindringende Sonnenlicht wird vom Boden und den Wänden zum Teil als Wärmestrahlung wieder abgegeben. Diese Wärmestrahlung kann das Glas nicht durchdringen und der Innenraum heizt sich auf.

Da Gläser einen Großteil der Wintergartenmaterialien einnehmen, ist die Wahl der richtigen Verglasung besonders wichtig.

Bei ganzjährig nutzbaren Wohnwintergärten werden hochwärmedämmende 3-fach Wärmeschutzgläser eingesetzt. Diese halten die Kälte vom zusätzlich genutzten Wohnraum fern.

Berücksichtigen Sie bei der Verglasung Ihres Wintergartens auch Sicherheitsaspekte: Im Dachbereich ist Sicherheitsglas zwingend vorgeschrieben, da herunterfallende Glasscherben eine erhebliche Verletzungsgefahr bergen. Verbundsicherheitsglas enthält eine Folie, die verhindert, dass die Scheiben auseinanderbrechen. Es ist im Gegensatz zum Drahtglas mit eingelassenem Metallgewebe vollkommen transparent, aber auch entsprechend teurer.

Als Alternative zum Sicherheitsglas wird gelegentlich Acrylglas angeboten, auch unter Plexiglas bekannt. Es handelt sich nicht um echtes Glas, sondern um eine transparente Kunststoffverbindung namens Polymethylmethacrylat (PMMA). Sie ist lichtdurchlässiger als echtes Glas und nur etwa halb so schwer. Acrylglas ist zäh und splitterfest sowie witterungs- und UV-beständig. Sogenannte Stegplatten aus Acrylglas bestehen aus zwei Scheiben, die im Innern durch schmale Kunststoffstege miteinander verbunden sind. Diese Bauweise erhöht die Stabilität und die Wärmedämmung, ohne die Durchsicht wesentlich zu beeinträchtigen. Ein Nachteil von Acrylglas ist allerdings, dass es nicht kratzfest ist. Staubablagerungen verursachen in der Regel spätestens beim Reinigen die ersten Kratzer. Daher sollte man trotz der vielen günstigen Eigenschaften echtes Glas dem Acrylglas vorziehen.

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Wintergarten Dachformen

Die beliebteste Dachform ist das Pultdach, wobei sich der Trend nun vermehrt in die Richtung Flachdach entwickelt. Das Pultdach bietet gegenüber dem Flachdach allerdings den Vorteil, da das Pultdach aufgrund seiner höheren Neigung Schnee und Regen besser ablaufen lässt. Zusätzlich ist die Reinigungswirkung durch eine erhöhte Neigung beim Pultdach besser.

Weitere beliebte Wintergarten Dachformen sind:

  • Pultdach Wintergarten mit abgeschrägten Ecken
  • Satteldach Wintergarten
  • Wintergartendächer mit Abwalmung
  • Wintergärten mit Solarknick
  • Wintergarten mit Pavilondach
  • Wintergarten mit Pyramidendach
  • Wintergärten über Eck
  • freistehende Wintergärten
Diese Fragen können Ihnen weiterhelfen:
  • Wollen Sie, dass Ihr Wintergarten die gleiche Dachform hat wie Ihr Haupthaus?

  • Möchten Sie mit der Dachform beispielsweise neue Akzente setzen?

  • Gibt es Vorschreibungen von der Gemeinde oder Baubehörden bezüglich der Dachform?

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